Satzung des Alumni-Vereins des Deutsch-Französischen Studiengangs Eichstätt-Rennes

Artikel 1

Es wird zwischen den Anhängern der hier festgelegten Satzung ein Verein auf Grundlage des Gesetzes vom 1. Juli 1901 und des Dekrets vom 16. August 1901, mit der Bezeichnung „Alumni-Verein des Deutsch-Französischen Studiengangs Eichstätt-Rennes“ gegründet.

Artikel 2 – Gegenstand (des Vereins)

Der Verein dient allgemeinen Interessen und ist nicht profitorientiert. Ziel des Vereins ist es die deutsch-französischen Beziehungen zu fördern, insbesondere:

  • durch die Organisation regelmäßiger Zusammenkünfte zwischen Mitgliedern und Studierenden;
  • durch die Förderung des Rufs des deutsch-französischen Studiengangs, des IEP Rennes und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt;
  • durch das Aufrecherhalten des Kontakts zwischen den ehemaligen Studenten des Studienprogramms;
  • durch die Vertretung der Diplomanden im Rahmen jener Organisation, deren Aktivität den Inhalt des Studiengangs und dadurch die Karriere der Diplomanden beeinflussen könnte;
  • durch das Dokumentieren und Archivieren der Mitgliederdaten;
  • durch die Unterstützung bei der Suche nach einer Arbeits- oder Praktikumsstelle;
  • durch die jährliche Organisation einer offiziellen Diplomvergabe in einem der beiden Partnerinstitute des Studienprogramms;
  • durch die Dokumentation und Verbreitung von Informationen, die das Studienprogramm betreffen.

Artikel 3 – Adresse

Der Vereinssitz ist festgelegt

In Frankreich:
    104, Boulevard de la Duchesse-Anne
    35700 RENNES

In Deutschland:
    Universitätsallee 1
    85072 EICHSTÄTT

Er kann durch einfachen Beschluss des Verwaltungsrates verlegt werden. Die Bestätigung durch die Vollversammlung ist nötig.

Artikel 4 – Zeitlicher Bestand (des Vereins)

Der Bestand des Vereins ist zeitlich unbegrenzt.

Artikel 5 – Mitgliedschaft

Der Verein setzt sich aus den Mitgliedern mit vollem Recht, aus den Mitgliedern mit begrenztem Recht und aus den Ehrenmitgliedern zusammen.
Die Mitglieder mit vollem Recht sind die beitragspflichtigen Absolventen des Studienprogramms, sowie auch die Studierende des Studiengangs, die beitragfrei sind. Die Mitglieder mit begrenztem Recht sind die ehemaligen Studenten des Studiengangs, die nicht das Diplom nicht erworben haben.
Die Mitglieder mit begrenztem Recht verfügen über die von dem Verein angebotenen Leistungen, wenn sie ihren jährlichen Beitrag entrichtet haben. Sie haben das Recht an den Debatten teilzunehmen, die während der gewöhnlichen und außergewöhnlichen Vollversammlungen stattfinden, dürfen aber nicht abstimmen.
Die Ehrenmitglieder sind juristische Person und natürliche Person, die dem Verein besondere Beiträge geleistet haben. Sie sind beitragfrei, verfügen nicht über die von dem Verein angebotenen Leistungen, haben das Recht an den Debatten teilzunehmen, die während der gewöhnlichen und außergewöhnlichen Vollversammlungen stattfinden, dürfen aber nicht abstimmen. Der Verwaltungsrat kann auf Anraten der Präsidentschaft entscheiden, eine juristische Person oder eine natürliche Person mit dem Status von Ehrenmitglied auszuzeichnen. Diese Entscheidung wird der Vollversammlung zur Bestätigung vorgelegt.
Personen, die das Recht auf Vollmitgliedschaft nicht erwerben können, ist es möglich einen finanziellen Beitrag zur Unterstützung des Vereins zu leisten.
Die Mitglieder (Mitglieder mit vollem Recht, mit Ausnahme der Studierenden, und Mitglieder mit begrenztem Recht) müssen einen Antrag auf Mitgliedschaft unterschreiben, daraufhin muss ein Eingangsrecht entrichtet werden.

Artikel 6 – Beitrag

Ein jährlicher Beitrag muss von den Mitgliedern entrichtet werden. Die Höhe des Beitrags wird vom Verwaltungsrat festgelegt; die Bestätigung durch die Vollversammlung ist nötig.

Artikel 7 – Löschung

Die Mitgliedschaft erlischt durch:

  • Ableben;
  • Aufkündigung, die dem Verwaltungsrat in geschriebener Form übermittelt werden muss;
  • Ausbleiben des Mitgliedsbetrags innerhalb von drei Monaten nach Ablauf der ordnungsgemäßen Fälligkeit;
  • Löschung durch schwerwiegenden Grund. Dieser wird nach Anhörung des Betroffenen vom Verwaltungsrat verfügt. Der Betreffende wird vom Verwaltungsrat durch ein Einschreiben mit Empfangsbestätigung vorgeladen.

Artikel 8 – Gelder

Die Gelder des Vereins setzen sich zusammen aus:

  • Der Gesamtheit der Mitgliedsbeiträge;
  • Den staatlichen Subventionen und den Subventionen der Gebietskörperschaften
  • Den Subventionen öffentlicher Einrichtungen;
  • Den Schenkungen von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern;
  • Den Einnahmen aus Sonderveranstaltungen;
  • Den gelegentlichen Verkäufen an Mitgliedern.

Artikel 9 – Verwaltungsrat

Den Vorsitz des Vereins inne hat ein neunköpfiger Rat, der von der Vollversammlung für die Dauer eines Jahres gewählt wird. Die Mitglieder des Rats sind wieder wählbar.
Der Rat ernennt aus seinem Kreis zwei Präsidenten – von denen jeder jeweils eines der beiden Partnerinstitute vertreten muss -, einen Generalsekretär, einen Schatzmeister, zwei Eventmanagers, zwei PR-Agenten und einen Webmaster.

Artikel 10 – Zusammenkunft des Verwaltungsrates

Der Verwaltungsrat tagt regelmäßig, sei es phyisch, per Internet oder per Telefonkonferenz. Die Beschlüsse werden nach dem Prinzip der absoluten Mehrheit getroffen. Die Versammlungen sind in einem Sitzungsbericht festzuhalten.

Artikel 11 – Vergütung und Finanzen

Die Funktionen der Verwaltungsratmitglieder sind ehrenamtlicher Natur. Der Verwaltungsrat kann auf Anraten des Schatzmeisters entscheiden, ob die Mitglieder des Verwaltungsrats ein Anrecht auf Rückerstattung ihrer Kosten haben, wenn die Kosten nachweislich belegt werden können; Reisekosten werden nach der Tabelle der finanziellen Verwaltung erstattet. Der Schatzmeister ist angehalten zu prüfen, dass jede Ausgabe durch die verfügbaren Gelder des Vereins gedeckt ist um jegliche Verschuldung des Vereins zu vermeiden. Die Verwendung der Geldmittel muss sich im Rahmen der Vereinsziele bewegen. Die Ausgaben können nicht zum persönlichen Nutzen verwendet werden.

Artikel 12 – gewöhnliche Vollversammlung

Die Vollversammlung setzt sich aus allen Mitgliedern zusammen,  die - sofern sie zahlungspflichtig sind - ihren Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr entrichtet haben. Sie wird einberufen durch:

  • Individuelles Anschreiben
  • Rundschreiben

Die Vollversammlung findet einmal pro Kalenderjahr statt. Die Entscheidungen werden durch die Mehrheit der anwesenden oder vertretenen Mitglieder getroffen. Die Mitglieder, denen eine Teilnahme an der Vollversammlung nicht möglich ist, können Gebrauch von einem Mandat machen, um sich durch ein Mitglied ihrer Wahl bei allen während der Vollversammlung stattfindenden Wahlen und Abstimmungen vertreten zu lassen. Jedes Mitglied kann lediglich über zwei Mandate verfügen, sein eigenes und das des zu Vertretenden. Die gewöhnliche Vollversammlung muss in der Anfangszeit nach Vereinsgründung zumindest 50% der Alumnimitglieder in sich vereinen, die entweder anwesend oder vertreten sind. Sobald die Anzahl der Vereinsmitglieder auf 30 Personen angewachsen ist, entspricht dieses Quorum der Anzahl von 15 Vereingsmitgliedern.
Die Präsidenten sitzen der Versammlung, unter Mithilfe der Ratsmitglieder, vor und stellen die juristische Lage des Vereins dar. Der Schatzmeister legt Rechenschaft über seine Amtsführung ab und legt der Vollversammlung die Geschäftsbilanz zur Annahme vor. Die Konten werden von mindestens zwei Mitgliedern vor der Vollversammlung geprüft. Die damit betrauten Personen legen vor der Vollversammlung Rechenschaft über ihren Auftrag ab. Die Vollversammlung wählt alljährlich die Vereinsvorsitzenden.

Artikel 13 – außergewöhnliche Vollversammlung

Die außergewöhnliche Vollversammlung ist befähigt, die Satzung abzuändern, über die Auflösung, die Zusammenlegung des Vereins zu entscheiden. Die außergewöhnliche Vollversammlung wird vom Präsidenten nach den Vorgaben des Artikels 12 einberufen. Sie kommt ebenfalls auf Antrag von 2/3 der Mitgliedschaft zusammen oder auf Antrag des Rates. Die außergewöhnliche Vollversammlung muss in der Anfangszeit nach Vereinsgründung zumindest 50% der Vereinsmitglieder in sich vereinen, die anwesend oder vertreten sind. Sobald die Anzahl der Vereinsmitglieder auf 30 Personen angewachsen ist, entspricht dieses Quorum der Anzahl von 15 Vereinsmitgliedern. Die Versammlungen sind in einem Sitzungsbericht festzuhalten.

Artikel 14 – Präsidentschaft

Die Präsidenten vertreten den Verein in allen zivilen Belangen in Deutschland und in Frankreich. Sie haben, insbesondere, die Befähigung in rechtlichen Angelegenheiten im Namen des Vereins aufzutreten. Im Falle von Vakanzen, ist der Rat für die vorläufige Besetzung der offenen Präsidentenstellen bis zur nächsten Vollversammlung zuständig.

Artikel 15 – Generalsekretär

Der Generalsekretär ist der Vorsitzende der Verwaltung und sichert den alltäglichen Funktionsablauf des Vereins. Er ist mit der Datenbank betraut und koordiniert die internen Informationsflüsse.

Artikel 16 – Schatzmeister

Der Schatzmeister verwaltet das Vereinsbudget, führt die Konten und ist für die Verteilung der Gelder zuständig. Er wacht über den Ausgleich des Budgets.

Artikel 17 – Eventmanager

Der Eventmanager kümmert sich um die Organisation der Zeremonie zur Diplomvergabe und um die Organisation anderer Zusammenkünfte oder Veranstaltungen, die das Vereinsleben ausmachen.

Artikel 18 – PR-Agent

Der PR-Agent organisiert die Veröffentlichung des Rundbriefs, der Sitzungsprotokolle, die Zwiesprache mit der Presse, die Pflege der Website des Vereins. Er ist somit für die externe Kommunikation und Darstellung des Vereins zuständig.

Artikel 19 – Webmaster

Der Webmaster kümmert sich um die Pflege und Weiterentwicklung der Website und der Emailkonten.

Artikel 20 – internes Reglement

Der Verwaltungsrat kann über die Errichtung eines internen Reglements entscheiden, das der Vollversammlung zur Bestätigung vorgelegt werden kann. Es gilt dann für alle Vereinsmitglieder.

Artikel 21 – Wahlen und Beschlüsse

Alle Mandate werden anlässlich der jährlich stattfindenden Vollversammlung erneuert, außer im Falle eines Rücktritts, Rückzug eines Mandats. Die Präsidentschaft kann bestimmte Entscheidungen von geringer Reichweite unabhängig treffen. Bedeutende Entscheidungen werden gemeinsam durch die Präsidenten und den Verwaltungsrat getroffen. Das Budget und bedeutende Ausgaben werden von der Vollversammlung beschlossen.

Artikel 22 – Auflösung

Die Auflösung wird von der außergewöhnlichen Vollversammlung verkündet, die einen dafür Verantwortlichen beruft. Das Vereinsvermögen wird gemäß dem Artikel 9 des Gesetzes vom 1. Juli 1901, einem Verein mit identischen Zielsetzungen zugewiesen.

Artikel 23 – Sprache

Die offiziellen Sprachen sind in gleicher Weise Deutsch und Französisch. Beide Sprachen können intern gleichermaßen verwendet werden.

Eichstätt, 17. Dezember 2017

(Satzung vom 05. Juli 2008, geändert am 16. Dezember 2012, 15. Dezember 2013, 14. Dezember 2014 und 17. Dezember 2017)

Die Präsidenten:
Matthias Bunk und Maïwenn Thoër Le Bris